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Verein

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... wurde auf Initiative des Vereins des Medizinischen Zentrums Porta Westfalica MediCen e.V. erstellt und wird durch den Verein auch regelmäßig betreut. Bei direkten Fragen oder Anregungen senden Sie uns bitte eine Email an verein@medi-cen.de .

Alle weiteren Angaben rund um unseren Verein entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Vereinssatzung.

Vereinssatzung

§ 1 – Name, Sitz, Geschäftsjahr, Verbandsmitgliedschaft
Der Verein führt den Namen „MediCen“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name „MediCen e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in 32457 Porta Westfalica, Feldstr. 3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Verein gehört keinem Verband an.

§ 2 – Zweck, Aufgaben
Zweck des Vereins ist die Weiterentwicklung und Förderung ambulanter medizinischer Strukturen. Dieses beinhaltet insbesondere die Kooperation und Vernetzung ambulant tätiger Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Dabei steht der Mensch im Vordergrund. Ziel ist es, durch optimierte Strukturen eine Verbesserung der ambulanten medizinischen Behandlungs- und Versorgungsqualität zu erreichen. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 – Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede juristische oder natürliche Person werden, die beruflich aktiver Nutzer des Medizinischen Zentrums am Klinikum ist. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Bei Ablehnung des Antrages besteht keine Verpflichtung, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung anzugeben.

§ 4 – Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Austritt aus dem Verein oder Aufgabe der beruflichen Tätigkeit im Medizinischen Zentrum am Klinikum. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Monats erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von vier Wochen einzuhalten ist. Der Austretende hat keinerlei Ansprüche auf Rückerstattung von Beiträgen oder Umlagen. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Der Ausschluss darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung der Ausschluss angedroht wurde. Der Beschluss der Mitgliederversammlung über den Ausschluss soll dem Mitglied mitgeteilt werden. Der Beschluss muss mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung erfolgen.Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss die Mitgliederversammlung dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgerechter Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet. Der Beschluss muss mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung erfolgen.

§ 5 – Mitgliedbeiträge
Von den Mitgliedern wird eine Aufnahmegebühr erhoben. Zusätzlich zahlt jedes Mitglied Monatsbeiträge. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können auf Beschluss einer Mitgliederversammlung Umlagen erhoben werden.Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühr, Monatsbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit festgelegt. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§ 6 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassene Hausordnung zu beachten. Die Mitglieder verpflichten sich, über geschäftliche Angelegenheiten des Vereins und anderer Vereinsmitglieder Stillschweigen zu bewahren. Die Vereinmitglieder sind berechtigt, das Vereinsemblem unentgeltlich im Briefkopf ihrer Firma und anderen Publikationen zu verwenden.

§ 7 – Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 – Vorstand
Der Vorstand des Vereins i.S.d. § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von 3.000,-- € und mehr die Zustimmung der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit erforderlich ist.

§ 9 – Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung, Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung, Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Entwicklung von Maßnahmen und Konzepten zur operativen und strategischen Umsetzung der Vereinsziele. In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeiführen.

§ 10 – Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so wählt die Mitgliederversammlung einen Nachfolger.

§ 11 – Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des Stellvertretenden Vorsitzenden.Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder der Beschlussfassung zustimmen.

§ 12 – Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung haben die Mitglieder Stimmanteile entsprechend der beruflich genutzten Fläche im Medizinischen Zentrum am Klinikum, die auch zur Bestimmung des Mitgliedsbeitrages herangezogen wird. Je angefangene 50m2 genutzte Fläche haben die Mitglieder einen Stimmanteil. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des VorstandesFestsetzung der MitgliedsbeiträgeWahl und Abberufung der Mitglieder des VorstandesBeschlussfassung über Änderung der Satzung und über Auflösung des VereinsErnennung von EhrenmitgliedernBeschlussfassung von Maßnahmen und Konzepten zur operativen und strategischen Umsetzung der Vereinsziele.Beauftragt den Vorstand zur Durchführung und Weiterentwicklung von Maßnahmen und Konzepten.

Bestellung von zwei rechnungsprüfenden Mitgliedern, die dem Vorstand nicht angehören dürfen, zwecks Prüfung der Jahresabrechnung und Bericht über deren Ergebnis vor der Mitgliederversammlung (Kassenprüfer)

§ 13 – Einberufung der Mitgliederversammlung
Zweimal jährlich soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen per Email unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Email folgenden Tag. Die Email gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Email-Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.Jedes Mitglied kann bis spätestens einer Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand per Email eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§ 14 – Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Achtel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 15 – Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister, geleitet. Ist kein Vorstandmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der insgesamt vorhandenen Stimmanteile vertreten ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand gehalten, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder oder Stimmanteile beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. Mit schriftlicher Vollmacht können Stimmrechte für die Mitgliedsversammlung oder einzelne Tagesordnungspunkte auf andere Mitglieder übertragen werden.Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmanteile. Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmanteile erforderlich.
Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmanteile erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmanteile erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmanteile erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmanteile erhalten hat. Bei gleicher Stimmanteilzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 16 – Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins nach § 15 wird das Vermögen des Vereins nach Auszahlung etwaiger Gläubiger an das Hospiz in Lübbecke gespendet.

§ 17 – Inkrafttreten
Diese Satzung tritt in Kraft am 14.01.2008.


Porta Westfalica, den 14.01.2008